Centro Insula Magica

Viele Jahre ohne Liebe sind viele Jahre ohne Geborgenheit, viele Jahre ohne Vertrauen und viele Jahre ohne Sicherheit. Nie kann man sich fallen lassen, fallen lassen ohne Angst. Man muss ständig auf der Hut sein. Es gibt keinen inneren Frieden.

Im “Centro Insula Magica” auf Fuerteventura sollen verletzte Frauen einen Platz finden, wo sie ohne finanziellen, persönlichen oder beruflichen Druck die Kraft tanken können, die sie benötigen. In einer Gemeinschaft der Liebe wohnen, sich selbst finden und sein eigenes selbst leben können. Und so lange wie man möchte.

Auch verletzte Jugendliche. Von Kind an alleine gelassen. Während der ganzen Kindheit ohne Liebe. Wo sie doch gerade in der Kindheit so wichtig ist. Verstoßen, von einem Wohnheim zu einem anderen. Das ganze noch so kurze Leben ohne wahre Zuneigung.

20 Jahre ohne Liebe.

Jetzt sollen sie 20 Jahre mit Liebe leben können.

Weil sie es verdient haben. Und weil wir es verdient haben.

So könnte die Struktur des Zentrums aussehen

Die Struktur des Zentrums

Das Zentrum unterteilt sich in drei Ebenen. Es ist jedem freigestellt, in welcher Ebene er sich wann und wie lange aufhalten will. Man kann sich beliebig oft von einer Ebene in die andere bewegen. Jede Ebene untersteht einfachen Regeln.  Das Zentrum unterscheidet

  • zwischen festen Regeln, die nicht veränderbar sind,
  • Grundregeln, die nur unter bestimmten Bedingungen verändert werden können und
  • einfachen Regeln, die einer relativen Flexibilität unterliegen.

Im Wesentlichen geht es um eine moderne Alternative, und um ein zeitgerechtes Angebot, die es den Menschen der heutigen Zeit erlaubt und vereinfachen soll, sich der Liebe und Gott zu nähern. In der heutigen Welt wird es den Menschen sehr schwer gemacht, dies zu tun. Der „Lärm“ des Alltags und der Medien (TV, Radio, Internet, Telefon, Elektronik u.s.w.) lässt den Menschen keinen Raum mehr für Besinnung und für besinnliche Momente, die aber notwendig sind, um Liebe und Gott kennenlernen und erfahren zu können.

Durch die fehlende Liebe, durch fehlende Zuwendung und durch die fehlende Nähe zu Gott entsteht  ein Vakuum, eine Leere, die den Menschen unglücklich macht und krank werden lässt.

Die Ebenen des Zentrums

Ebene 1 (Ashram)

Der Raum

  • der Stille
  • des spirituellen Gedankenaustauschs
  • des inneren Dialogs
  • des Gesprächs mit oder über die Liebe
  • der Aussprache mit oder über Gott

Hier kann man sich zurückziehen vom Treiben der Welt und befindet sich in einem geschützten Raum. Hier herrscht die Liebe und das Verständnis und nicht der Konflikt. Der ideale Raum, um zu sich selbst zu finden. Und das ohne materiellen oder persönlichen Druck.

Dieser Raum bildet einen Gegenpol zum Lärm der Welt. Hier kann sich der Mensch seinem Inneren zuwenden. Hier kann er ungestört meditieren, beten und nachdenken. Hier kann er wieder seine innere Stimme und damit sich selbst kennen und lieben lernen. Sein Inneres schafft dadurch wieder einen Raum des Respekts für sich selbst und für die anderen.

Ebene 2 (erweiterter Ashram)

Der Raum der Gemeinschaft

Im Raum der Gemeinschaft kann man gemeinsam oder in Gemeinschaft beten, arbeiten, wohnen, leben, essen oder handeln. Alles, was man in diesem Raum tut, kommt einem selbst und der Gemeinschaft zugute. Alles teilen aus Nächstenliebe. Wir teilen die Ruhe, das Fest, die Freude, die Arbeit, das Leid. Jeder gibt, was er kann und was er will und ohne gemeinschaftlichem Druck, was der entscheidende Unterschied zur kommunistischen Idee ist. Gemeinschaft aus Liebe, aus dem Herzen heraus.

Die Menschen können hier lernen und erleben, wo ihre eigenen Grenzen aber auch die Grenzen der anderen liegen. Gemeinschaft entsteht sozusagen durch gegenseitiges Verständnis für die Wunden auf ihren Seelen. Das ist die eigentliche Nächstenliebe. Auch wenn man dem anderen seine eigenen Grenzen zeigt und zeigen darf.

Hier entstehen Werkstätten, deren Produkte beispielsweise an die Touristen verkauft werden können. Optimal für eine vom Tourismus gekennzeichnete Insel, wie es Fuerteventura nun mal ist.

Die Werkstätten und die Art der Werkstätten entstehen und wachsen gewissermaßen auf eine organische und natürliche Weise aus der Kreativität der Herzen der Mitbewohner, Mitarbeiter heraus. Durch den Verkauf soll so bald wie möglich eine materielle Autonomie erreicht werden, die aber immer dem Aspekt der Heilung durch Liebe oder ganz einfach der Liebe untergeordnet ist. Hauptantriebsmotor und Motivation müssen und werden immer im Gegensatz zur heutigen Gesellschaft die Liebe sein. Materieller Wohlstand muss sich immer dem seelischen Wohlstand unterordnen und nicht andersrum.

Einnahmen kommen der Gemeinschaft zugute. Löhne oder Taschengeld richten sich immer nach den Bedürfnissen der Menschen, sozusagen nach einer Gerechtigkeit der Liebe und nicht nach einer materiellen Gerechtigkeit. Leistung  ist nur ein kleiner Aspekt, der aber dem Bedürfnisaspekt untergeordnet wird. Beispiel: Eine Mutter mit 2 Kindern braucht mehr als ein/e Alleinstehende/r. Der größte und mit Geld unbezahlbare Lohn ist sowieso die Liebe.

Ebene 3

Der Raum der Öffnung:

Dieser Raum ist für diejenigen Menschen gedacht, die sich von der Gemeinschaft angezogen fühlen, aber sich nicht ganz einordnen wollen oder können. Beispielsweise ein Vater oder eine Mutter mit Familie, deren Familienmitglieder sich nicht eingliedern wollen oder können. Wie ich schon zu Beginn erläuterte, kann man die Ebenen sowieso je nach Bedarf oder Bedürfnis frei wechseln. Es gibt keine Verpflichtung der Gruppe gegenüber. Entscheidungsfreiheit ist ja auch ein christliches Gebot.

Innerer Friede geht eben nicht ohne innere Freiheit.

Im Raum der Öffnung können sich beispielsweise Verkaufsräume oder andere Angebote befinden. Aber natürlich auch Wohneinheiten. Auch hier entsteht alles aus der herzlichen Kreativität heraus, wie in allen anderen Ebenen auch. Dieser Raum ist die Verbindungseben zur Außenwelt. Und zwar in beide Richtungen.

Die Redaktion “Deine Kanaren”

Ebene 2 und 3

Das Magazin „Deine Kanaren“ ist das wichtigste Element für den Aufbau und für den Erhalt vom „Centro Insula Magica“.

Deine Kanaren

Poesie und Magie der Kanarischen Inseln

ist ein Magazin ohne gleichen, das den Touristen und den dort lebenden Deutschen in den Hotels und an den internationalen Kiosken angeboten wird. Es zeichnet sich aus durch seine lebendigen Beiträge über alle Inseln, über Land und Leute, über die Gewohnheiten der kanarischen Bevölkerung, über ihre Kultur und alles wissenswerte. Eine Sammlung von lebendigen und kuriosen Geschichten von den glücklichen Inseln.

Unser Chefredakteur war das erste mal 1973 auf Fuerteventura und ist 1977 einfach dort geblieben und lebte auch über 25 Jahre auf Teneriffa. In den meisten seiner Geschichten spiegelt sich seine Liebe zu den Inseln, ihrer einzigartigen Natur und den lebensfrohen Menschen wieder. Er war schon erfolgreich in anderen Zeitungen wie Teneriffa Magazin, Canaria Magazin und Info Canarias tätig und hat mehr als 2000 Beiträge über die kanarischen Inseln veröffentlicht. Er hat über 50 Reiseleiter ausgebildet und 20 000 Touristen auf seinen Touren die Schönheit der Inseln gezeigt. Darunter waren auch mehrere Fernsehsender, die sich sein Wissen über die Kanaren zu nutze gemacht haben.

Das Magazin soll monatlich erscheinen. Das ist das Ziel. Mit einem großen Teil der Einnahmen soll natürlich das „Centro Insula Magica“ unterstützt werden. Aber die beste Unterstützung für Insula Magica ist natürlich das Magazin mit seinen Informationen und Werbeflächen über und für das Zentrum. Wir können den Touristen Ausflüge, Seminare und Kurse (Yoga etc.) anbieten.

Immerhin soll den Frauen und den Jugendlichen der Aufenthalt, wenn möglich, kostenlos angeboten werden, egal wie lange sie bleiben wollen.

In der Liebe gibt es keine Zinsen. Welche Mutter würde schon von ihren Kindern Miete abverlangen?

Wir sind sicher, dass uns dies gelingen kann.

Mit Eurer Hilfe sicher.