Das Fest der Liebe?

„Gier und Neid sind die größten Feinde der Liebe.“ Das sagte mir ein guter Freund, als er zusehen musste, wie eine große Liebe von anderen zerstört wurde. Obwohl sich zwei Zwillingsseelen gefunden hatten, konnten sie den zerstörerischen Attacken vieler anderer nicht standhalten.

Neid und Eifersucht waren der Antrieb, eine wunderschöne Liebe zu zerstören. Böse Menschen können den Anblick der wahren Liebe nicht ertragen und tun alles, um sie zu zerstören.

Warum wächst die Scheidungsrate stetig. Nur die wenigsten Paare können von einer stabilen Partnerschaft in Liebe sprechen. Das Bild der beiden Rentner, die Hand in Hand durch den Park spazieren gehen, kommt oft nur noch in der Phantasie vor.

Gier und Neid zerstören nicht nur die Liebe der anderen, sondern sind auch die Hauptfaktoren, die unsere eigene Liebe zerrütten. Wie ein Gift langsam Zelle für Zelle des Körpers lahmlegt, so paralysieren Neid und Gier die Liebe. Jeden Tag werden wir aufs Neue infiziert. In leuchtenden Glastempeln, die eine offene und transparente Welt vorgaukeln, wird unsere Gier von stark glänzend Objekten angeheizt. Nur ist es kein natürlicher Glanz. Die Gegenstände strahlen nicht von innen heraus, sonder sie werden von künstlichem Licht angestrahlt. Oft ist der Glanz schon beim Auspacken zu Hause verschwunden. Aber die frustrierte Gier bleibt und schreit nach Befriedigung. Da ist für wahre Liebe kein Platz.

Gerade der massive Weihnachtsrummel zersetzt die Liebe. Egal, um welche Liebe es sich handelt. Brüderliche, freundschaftliche, elterliche, partnerschaftliche und auch Gottesliebe, stören das Konsumverhalten. Vom sogenannten Fest der Liebe bleibt da meistens nichts mehr übrig. Der Blick ist auf die begehrenswerten Objekte gerichtet und nicht, wie es sein sollte, auf den andern.

Oft führt der Neid sogar zu Gewalt.

Nach der Beschehrung geht es direkt zum Scheidungsanwalt.

An die frisch verliebten Paare: „Macht Euch das schönste Präsent. Das Tao der Liebe.“ Ein Geschenk, das von innen heraus leuchtet und strahlt. Ein Geschenk der innigen Umarmung. Ein Geschenk, das alle Sinne befriedigt. Keine Ängste. Keine Zweifel. Totales Vertrauen. Sich endlich fallen lassen können.

Man benötigt kein künstliches Licht, kein Lug und Trug und kein gekünsteltes Lächeln. Man braucht nur sich. Und wenn man mal die Erfahrung gemacht hat, will man auch nichts anderes mehr. Nur das Paradies kann schöner sein.

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest mit dem „Tao der Liebe“

Hier könnt Ihr mehr darüber erfahren